Sabrina in Japan

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Reisebericht Teil 1

Ab Dienstag den 2.August hatte ich ja endlich frei und konnte dann die Sehneswuerdigkeiten Tokyos mit meinem Dad in Angriff nehmen. Mittwochs sind wir nach Ueno auf den Markt zum Einkaufen gefahren, um Wanderschuhe fuer unseren Fujiaufstieg zu besorgen, danach gings weiter nach Asakusa von wo aus wir mit dem Boot bis nach Odaiba (die mit Muell aufgeschuettete Bucht vor Tokyo)geschippert sind. Dort haben wir lecker gegessen und den Sonnenuntergang von der Terasse beobachtet. Dann noch kurz in die Kugel von Fujitelevision und zurueck nach Tokyo auf den Tokyo Tower, damit wir Tokyos Skyline bei Nacht erleben koennen.
Nach dem Tower haben wir einen Abstecher in Bernds Bar gemacht.

Donnerstag stand der Kaiserpalast bzw.der Garten desselbigen auf dem Programm. War nicht so interessant, aber man sollte dem Kaiser doch mal einen Besuch abgestattet haben.
Um diesmal die Skyline bei Tag geniessen zu koennen sind wir auf die Tuerme des Tokyoter "Rathauses"in Shinjuku gefahren.
Die Aussicht war nicht schlecht, aber den Fuji konnte man leider mal wieder nicht sehen. Nach diesem Elebnis gings ins Einkaufsviertel Harajuku.
Freitags hatten wir die Idee (im nachhinein die Schnapsidee)vor unserem Fuju aufstieg nach Yokohama ins Chinatown zu gehen und danch mit dem Riesenrad eine Runde zu drehen, was sich Dank des Wetters als anstrengender erwiesen hat, als geplant. So ging es also direkt von Tokyo nach Shinjuku und in den Bus Richtung Fuji!
Wir wussten ja noch nicht, was uns da erwarten wuerde....

Bericht von Papa:
Hallo Leute !

Nach unserer Abreise aus Tokyo sind wir zum Mount Fujiyama gefahren.
Ankunft um 22.30 Uhr bei 28 Grad auf ca. 1800 Hoehenmeter.
Das Ganze lief als Nachtwanderung ab, um den Sonnenaufgang von oben zu erleben. Unglaubliche Horden von Japanern und auch gajins wurden mit Bussen angekarrt und dann auf den Berg losgelassen.
Zuerst sind wir mal 5 Km gelaufen, bis es richtig losging~aber dann fing die eigentliche Klettertour an. In stockdunkler Nacht mit Taschenlampe und Rucksack auf allen Vieren den Berg hoch, mein lieber Scholli.
An der ersten Berghuette mussten wir feststellen, dass Wasser hier schon das doppelte kostet wie in der Talstation. Wir waren komplett durchgeschwitzt, es kam ordentlich Wind auf und es wurde zusehends kaelter.

Auf der naechsten Station bei 2800m warens auf einmal nur noch 10 Grad Celsius, dafuer waren die Verpflegungs~und Pinkelpreise abermals gestiegen.

Auf der weiteren Strecke brauchten wir jetzt immer oefter Pausen. Fuer ca. 10 Euro haetten wir uns auch wie die meisten Japaner Sauerstoffflaschen kaufen koennen, aber wir wollten es durchziehen wie Reinhold Messner.

Um 4.30 erreichten wir die Huette auf 3400m und ein paar Minuten spaeter sahen wir einen grandiosen sunrise im Land der aufgehenden Sonne=TOLL

Um 7.00 Uhr der Gipfel auf 3776m, fix und alle aber happy.
Die Preise waren ebenfalls auf dem Gipfel. Nach laengerer Pause der
Abstieg,bis mittags um 14.00 Uhr wieder unten, voellig fertig und einen dicken Sonnenbrand und satten 33 std. ohne schlaf!

Sayonara






















13.8.05 15:47


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Reisebericht Teil 2

Conichi wa

Also: Wir nach dem Fuji rein in den Bus und ab nach KAWAGUCHI, ein kleiner Ort ca. 50 km vom Fuji weg. Ein klassisches Ryukan (jap.Hotel mit Liegematte
aufm Boden und Schlaeppchen zum drinrumlaufen) hatten wir vorgebucht.
Eigentlich wollten wir noch einen ONSEN (jap.Heissbad) besuchen, aber wir waren so groggy, dass wir erst mal 2 Std. ratzten.
Nach dem Abendessen lagen wir gleich wieder auf der Matte.
Am naechsten Tag sind wir rausgefahren an den dortigen See, mit der Seilbahn hoch auf den Hausberg (Bahn+Berg in Turmbergqualitaet) und haben die schoene Aussicht genossen.
Eine Rundfahrt auf dem See brachte folgendes:
Ausflugsboote,private Motorboote,Jetskis,Angler,Paddler + Wasserskilaeufer
alles wild durcheinander. Ein Betrieb wie am Durlacher Tor zur rush hour !
So sindse - die Japaner.
Autor: papa
16.8.05 16:24


Erdbeben



Ein Erdbeben der St?rke 7,2 hatte die Provinz Myiagi 300 Kilometer n?rdlich von Tokio ersch?ttert. ?ber 100 Menschen wurden verletzt, zahlreiche Geb?ude zerst?rt oder besch?digt.
Die Hochgeschwindigkeitsz?ge in Nordjapan wurden gestoppt, die Reisenden mu?ten die Z?ge verlassen. Auch der Flughafen von Tokio stellte seinen Betrieb vor?bergehend ein. In der Hauptstadt brachten die Erdst??e auch Hochh?user ins Schwanken. In rund 17.000 Haushalten fiel der Strom aus. Fernsehbilder zeigten ein eingest?rztes Haus bei Tokio und Erdrutsche in der Erdbebenregion.

Ist echt schlimm, die Erdbeben haeufen sich...

naja wir hoffen das beste, bis denne.

16.8.05 16:46


Reisebericht Teil 3

Wieder zurueck in Tokyo gings nach der Wohnungsuebergabe ans packen fuer unsere Abreise am Montag. Montags morgens wartete ja noch der Horrorgang auf das Immigration Office wegen der Verlaengerung/Aenderung meines Visas auf mich. Hat mal wieder 3 Stunden Schweiss und Nerven gekostet, aber letztendlich konnte ich mein Touristvisa gluecklich in den Haenden halten und wir konnten starten um den Railpass einzuloesen (das geht naemlich nur als Tourist).
War mal wieder megaknapp, haben unseren Zug Richtung Hakodate (Hokkaido, noerdlicher Teil Japans) grad noch so erwischt und sind dann um 22Uhr in Hakodate angekommen.
Der Weg in unser Minshuku (Gaestehaus)wurde uns von einem sehr hilfbereiten japaner erleichtert, der uns persoenlich zu Fuss direkt hingebarcht hat.
Unsere Herbergsmutter hat uns gleich eingewiesen und wir haben uns noch bis nachts mit den anderen Gaesten unterhalten( 2 Amerikaner und eine Franzoesin).
Am morgen sind wir direkt auf den "Morning Market" gelaufen, wo es Riesenkrebse und alle Fischarten die man sich vorstellen kann zu kaufen gibt, aber zum Fruehstueck haben wir das mal lieber gelassen, dafuer haben wir Mittags im Hakodate "Brauhaus" lecker Fisch probiert.
Davor haben wir uns Hakodate mit dem Cable Car von oben angeschaut, auch nett, wenn nicht immer der viele Smog waere...
Nach dem Mittagessen gings weiter nach Sapporo, aber als wir in der Stadt waren, haben wir uns kurzerhand entschieden morgens nach dem Besuch des Botanischen Gartens in einen National Park weiterzufahren, was eine sehr gute Entscheidung war....

17.8.05 15:21


Reisebericht Teil 3 von Gerd

Nach einem kurzen Schlenker ueber Tokyo mit Waschtag gings rein in den Shinkansen (der jap. ICE) ab Richtung Hokkaido im Nordosten. Vor dem Tunnel (55 km lang) der die Hauptinsel Honshu mit Hokkaido verbindet wird in die Bimmelbahn umgestiegen. Fuer die halbe Strecke braucht man dann die
doppelteZeit.
Ueber die Hafenstadt Hakodate (separater Bericht) erreichten wir Sapporo. Dieser kleineWintersportort mit etwas mehr als 1.Mio Einwohnern ist auch voll mit Hochhaeusern + Neonreklame.
Die Uebernachtung im Youth Hostel kann als sehr basic eingestuft werden, vor allem da unser Zimmer genau auf Hoehe der Bahngleise lag.
Beim Abendessen habe ich zu allem Ueberfluss unsere Digicam
im Lokal vergessen,was wir erst am naechsten Tag im Zug entdeckten (3Tage spaeter bin ich auf dem Rueckweg nochmal hin und die Camera war noch da !!).
Wir sind dann noch in den Botanischen Garten, welcher aber gegen den unsrigen in KA abstinken kann.

Lake Kussharo & Nibushi no Sato

Nach 6 Stunden mit dem local train kamen wir endlich am Lake Kussharo an.
In Kawayu Onzen sind wir in ein Hotel direkt am See eingecheckt und haben diesmal Halbpension gebucht. Schon am ersten Abend hat sich diese Massnahme als taktisch klug erwiesen, denn das Essen war grandios.
Das volle Programm mit Fisch+Fleisch und allem pipapo- Klasse.
Am naechsten Tag haben wir uns Raeder ausgeliehen und sind am See entlang.
Sehr schoene Gegend, Mittelgebirge vergleichbar mit dem Schwarzwald, der See glasklar und die Temperaturen angenehmer als in Zentral-Japan.
Ein Museum ueber SUMO-Ringer haben wir uns auch noch angeschaut, war interessant weil dieser Sport in Japan hohes Ansehen geniesst und die jeweiligen Landesmeister sehr verehrt werden. Zurueck im Hotel hatte unser Wirt selbst geangelten Fisch zubereitet. Das Problem waren fuer mich nur wieder die Staebchen.
Nahcmittags hatten wir ein frisch- Fisch Erlebnis, an einem Nebentisch wurde roher Fisch gegessen. Die Platte war aussen herum mit Stuecken vom rohen Fisch belegt. In der Mitte stand zur Deko der Kopf des Fisches. Das Problem war aber folgendes: Jedes Mal wenn die Staebchen nah am Fischkopf bewegt wurden riss der noch das Maul auf !!!
Die Japaner hat das sehr amuesiert, wir waren erstaunt+pikiert.

Guten Appetit und sayonara

19.8.05 15:46


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